Nachdem bei den Haugschlag NÖ Open by perfect eagle mit Amateur David Ennsmann und Moritz Russling ohnehin nur zwei Österreicher den Sprung in den Finaltag realisieren konnten, will es am Donnerstag dann auch bei dem verbliebenen rot-weiß-roten Duo mit Runden deutlich über Par überhaupt nicht mehr nach Wunsch laufen. Der neue Golfresort Haugschlag König heißt Koen Kouwenaar und kommt aus den Niederlanden.
Nach Events in der Türkei und Ägypten läutet die Pro Golf Tour mit den Haugschlag NÖ Open mittlerweile schon traditionell die Europa-Saison so richtig ein. Einmal mehr hat sich das malerische Golfresort Haugschlag dafür richtig herausgeputzt und bereit den Akteuren von Dienstag weg allerbeste Verhältnisse. Am Geläuf lag es somit nicht, dass von den 16 Österreichern nach 36 Löchern lediglich Amateur David Ennsmann und Moritz Russling übrig blieben.
Richtig bitter wurde es für Matthias Schwab. Der Steirer wollte sich eigentlich aufgrund der langen Spielpause der Hotelplanner Tour wegen des Irankrieges und der damit verbundenen Unsicherheiten im Nahen Osten, in einen Turnierrhythmus spielen. Zum Auftakt lief es für den Schladming-Pro auch noch einigermaßen gut, machte er es sich doch nach einer 69 (-2) nur knapp hinter den Top 10 gemütlich. Am Mittwoch aber lief es dann für Matthias überhaupt nicht mehr und nach einer 76 (+4) verpasste er am Ende sogar knapp den Cut.
Probleme am Finaltag
Somit lagen alles rot-weiß-roten Hoffnungen auf den Schultern von Ennsmann und Russling, allerdings will es am Donnerstag dann auch bei diesem verbliebenen Duo nicht mehr laufen. Der Start glückt dem Amateur noch durchaus souverän, ein zähes Intermezzo mit zwei Doppelbogeys und einem Bogey wirft ihn dann aber weiter zurück. In Folge stabilisiert er sein Spiel zwar wieder und findet bei nur noch einem weiteren Fehler auch drei Birdies, mit der 74 (+3) rutscht er aber vom 10. noch bis auf Rang 22 zurück. Moritz Russling erwischt es noch wilder, denn nach einer 76 (+5) bleibt gar nur Rang 40 für ihn über.
Der neue Haugschlag-Champion heißt Koen Kouwenaar. Der Niederländer fand mit einer 68 (-3) am Dienstag bereits durchaus gelungen ins Turnier und drückte am Mittwoch mit einer 65 (-6) dann gehörig aufs Tempo. Am finalen Donnerstag schließlich behält Koen die Nerven und distanziert, vor den Augen von ÖGV-Geschäftsführer Niki Zitny und der Präsidentin des NÖ Golfverbandes Petra Gschwantner, Mateusz Gradecki (POL) mit einer 69 (-2) und bei gesamt 11 unter Par um einen Schlag.



