Mit den Haugschlag NÖ Open by perfect eagle startet die heimische Turniersaison der professionellen Golftours nun so richtig durch. Mit Matthias Schwab mischt im Golfresort Haugschlag sogar ein prominenter Name mit und ist nach der Auftaktrunde auch der beste Akteur in rot-weiß-rot.
Nach Turnieren in der Türkei und Ägypten, startet die Pro Golf Tour nun mit den Haugschlag NÖ Open so richtig am angestammten Heimatkontinent durch. Mittlerweile zählt das Event im Waldviertel zu den absoluten Traditionsturnieren und ist auch ein absoluter Fixpunkt des Tourkalenders. Aufgrund der langen Spielpause der Hotelplanner Tour, stattet sogar Matthias Schwab dem ersten Heimturnier der noch jungen Saison einen Besucht ab und hofft in Haugschlag einigermaßen einen Turnierrhythmus etablieren zu können. Insgesamt stehen 16 Österreicher in den Teeboxen.
Zum Auftakt ist Matthias Schwab am Nachmittag unterwegs und hat zunächst auf den Backnine auch ein wenig Schwierigkeiten richtig ins Rollen zu kommen, denn nach fünf Pars fängt sich der Schladming-Pro auf der 15 ein erstes Bogey ein. Dieses bessert er zwar recht rasch schon auf der 17 wieder aus, kommt nach weiterem Fehler aber nur im zarten Plusbereich auf den Frontnine an. Dort sorgt er dann auf der 1 aber für ein echtes Highlight, nistet er am Par 4 doch sogar den Adler ein und da er kurz danach noch zwei weitere Birdies aufsammelt, knackt er erstmals sogar die Top 10. Mit spätem Bogey geht sich am Ende zwar nur die 69 (-1) aus, als 13. ist er nach den ersten 18 Löchern aber bester Österreicher und startet als 13. nur knapp hinter den Top 10 in den Mittwoch.
Gar viel Grund zu jubeln hat die heimische Armada nach der Auftaktrunde jedoch nicht, liegen doch nur noch Moritz Russling und David Ennsmann (Am) nach 70er (-1) Runden als 19. ebenfalls auf Kurs in Richtung Finaltag. Florian Schweighofer, Yannik Alexander, Stefan Meyer und Co müssen am Mittwoch bereits teils deutlich zulegen um beim Heimevent im Waldviertel noch um Preisgeld mitfighten zu können. Den besten Start erwischt Dominik Pavoucek (CZE) mit einer 65 (-6).

